[ Forschungsprojekt · Barrierefreiheit ]

AVASAG: Ein 3D-Avatar für die Gebärdensprache.

Ein echtzeitgesteuerter, KI-basierter 3D-Gebärdensprach-Avatar, der deutsche Texte automatisiert in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.

Logo des Forschungsprojekts AVASAG
Projektlogo AVASAG
01 · Motivation

Digitale Teilhabe für gehörlose Menschen.

Weltweit leben etwa 70 Millionen gehörlose Menschen. Da Textsprache für sie oft eine Fremdsprache ist, ermöglicht erst die dynamische Darstellung von Inhalten in Gebärdensprache eine echte digitale Teilhabe. Digitale Barrierefreiheit gewinnt damit zunehmend an Bedeutung.

Mithilfe von Künstlicher Intelligenz und digitalen Avataren unterstützen automatisierte Instrumente die Realisierung einer barrierefreien Kommunikation.

02 · Ansatz

Maschinelles Lernen trifft regelbasierte Synthese.

AVASAG entwickelt eine neuartige Gebärdenanimations-Methode für 3D-Avatare. Durch die Kombination von Methoden des maschinellen Lernens mit regelbasierten Synthesemethoden werden Texte in Gebärden abgebildet — unter präziser Auflösung der zeitlichen und räumlichen Abhängigkeiten der Gebärdenelemente.

Als Demonstrator entsteht — unter Einbezug der Gebärdensprach-Community — ein Avatar zur automatisierten Übersetzung im Bereich Reiseinformation mit Fokus auf Verkehr und Tourismus.

03 · Rolle von Charamel

Projektleitung und Avatar-Kernkompetenz.

Charamel leitete das Verbundprojekt als Spezialist für interaktive Avatar-basierte Assistenzsysteme — gemeinsam mit yomma, Ergosign, dem DFKI, der TH Köln und der Universität Augsburg. Rund 74 % des Projektvolumens wurden durch das BMBF gefördert.

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