[ Forschungsprojekt · Gesundheit ]

UBIDENZ: Empathische Nachsorge nach der Klinik.

Ein sozio-empathisches Avatar-Assistenzsystem, das depressiv erkrankte Menschen nach der Klinikentlassung in der ambulanten Nachsorge begleitet.

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01 · Herausforderung

Die kritischen Monate nach der Entlassung.

Depressive Störungen zählen zu den ernstzunehmenden Erkrankungen, deren Fallzahlen stetig steigen. Besonders kritisch ist das erste halbe Jahr nach der Entlassung aus einer klinischen Behandlung — hier drohen Rückfälle, und mangelnde ambulante Nachversorgung kann die in der Klinik erzielten Therapieerfolge wieder zunichtemachen.

Bestehende Ansätze der technologiebasierten Selbsthilfe — von webbasierter Psychoedukation bis zur computergestützten Verhaltenstherapie — vernachlässigen häufig einen zentralen Aspekt: das Bedürfnis der Patient:innen nach einer sozialen, empathischen Beziehung.

02 · Ansatz

Ein einfühlsamer Avatar als Bindungsanker.

UBIDENZ setzt auf ein sozio-empathisch agierendes Assistenzsystem mit einem verständnisvollen Avatar als zentraler Interaktionsschnittstelle. So entsteht eine therapeutische Beziehung mit echtem Anreiz zur Nutzung — die Adhärenz zu ambulanter Pharmako- und Psychotherapie steigt.

Der virtuelle Avatar dient als adaptives Übergangsobjekt aus dem depressionsbedingten Krankheitszustand und ermöglicht ein automatisiertes, begleitendes Monitoring des ambulanten Nachsorgeverlaufs.

03 · Rolle von Charamel

Interaktive Avatar-Technologie im Konsortium.

Im BMBF-geförderten Konsortialprojekt bringt Charamel die interaktive Avatar-Technologie ein — gemeinsam mit Better-At-Home, dem DFKI, ki:elements, der Universität Augsburg und dem Universitätsklinikum Oldenburg.

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